Sieben Meter hohe Giraffen werden in viel zu engen Boxen gehalten. Eingepfercht sind auch Bären und Affen, die eigentlich einen größeren Auslauf brauchen. Solche Vorfälle entdeckt die Stadtverwaltung immer wieder bei Gastspielen von Zirkussen in Ludwigshafen. Dies berichtete Bereichsleiter Rainer Ritthaler gestern im Umweltausschuss. Daher will die Verwaltung ein Verbot für Wildtiere in Zirkussen vermutlich ab nächstem Jahr einführen. Ganz strikt soll dies aber nicht ausfallen. Erlaubt werden soll das Vorführen von Tieren, die bereits vor mehr als zehn Jahren vom Betreiber angeschafft wurden. Mehr
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EU schmiedet Notplan gegen Plünderung der Meere
Es ist ein entscheidender Anlauf im Kampf gegen Überfischung: Die EU plant, den Fischfang radikal einzuschränken. Gelder sollen gestrichen, Kutter stillgelegt, Kontrollen verschärft werden. Fischereikommissarin Damanaki macht sich auf heiße Auseinandersetzungen gefasst. Mehr
Wildschweine werden fast weltweit zur Plage
Aufgewühlte Felder, vernichtete Ernten: Wildschweine werden derzeit überall auf dem Globus bekämpft – mit teils brachialen Methoden. Mehr
Chamäleons auf großer Fahrt
Die Tierwelt Madagaskars ist reich an allerlei skurrilen Sehenswürdigkeiten - und ständig entdecken Biologen mehr. Zum Beispiel Tarzan: Die neue Chamäleonart (hier ein dezent genervtes Männchen mit ausgeprägter Stress-Färbung) haben gerade Forscher um Philip-Sebastian Gehring von der Universität Braunschweig im Regenwald der Insel entdeckt. Mehr
Exotische Muschel lässt Lake Fishigan kippen
Lange sorgte ein riesiger Planktonkringel im nordamerikanischen Michigansee für reiche Fischfänge, weshalb er in Anlehnung an seinen englischen Namen auch als Lake Fishigan bezeichnet wurde. Seit der Jahrtausendwende frisst sich allerdings ein Heer invasiver Muscheln durch den Algenteppich und wirbelt damit die Nahrungskette durcheinander. Charles Kerfoot von der Michigan Technological University in Houghton und seine Kollegen fürchten deshalb, dass das Ökosystem bald kippen könnte – auch zum Nachteil der einheimischen Fischer. Mehr
Raben haben Konkurrenten im Blick
Raben können die Sichtweise ihrer Artgenossen beurteilen und so deren mögliche Handlungen vorhersagen. Das belegen Versuche mit den Vögeln an der Universität Wien. Mehr
Termitenhügel sagen Klimawandel voraus
Insekten helfen Klimaforschern: Weil Termiten nur dort leben, wo die Erde leicht feucht ist, verraten Größe und Verbreitung ihrer Nester, wie sich die Vegetation und die Niederschlagsmenge in der Umgebung entwickelt hat - und ob es dort in Zukunft feuchter oder trockener wird. Mehr
Gen-Lachs hat gute Chancen auf Zulassung in USA
In den USA könnte bald ein gentechnisch veränderter Lachs in den Supermarkttheken landen. Die zuständige Behörde hat den Verzehr des Fisches als unbedenklich eingestuft - Kritiker sehen den Lachs allerdings als Gefahr für seine wilden Verwandten. Mehr
Tierversuche an Universiäten
Das neuste Gebäude auf dem Campus Hönggerberg der ETH Zürich sieht vielversprechend aus. Julika Fitzi vom Schweizerischen Tierschutz räumt jedoch Vorbehalte ein. Mehr
Erfolg: Delfine im Swimmingpool sind frei
Die beiden Delphine Misha und Tom für welche sich auch Tierschutznews mit einer Petition eingesetzt hat, sind frei.
Mehr Geld für den Artenschutz
Der Zürcher Kantonsrat will mehr Geld in den Schutz der einheimischen Tier- und Pflanzenarten investieren. 2,5 Millionen Franken pro Jahr möchte er zusätzlich ausgeben. Der Rat hat am Montag ein entsprechendes Postulat an den Regierungsrat überwiesen. Mehr
Erste Defizite in der Pflanzenbestäubung durch Bienenschwund
Der schleichende Niedergang von Bienen und Hummeln wirkt sich bereits negativ auf die Bestäubung von Pflanzen aus. Vor allem im Frühjahr bleiben viele Blüten unbefruchtet, weil die Bestäuberinsekten fehlen. Diese langfristig auch für den Obstanbau bedenkliche Entwicklung enthüllt jetzt die längste jemals durchgeführte Studie zum Bestäubungsverhalten. Mehr
Ameisenstaaten atmen wie Organismen
Ameisen und ihre gut funktionierenden Staaten werden gerne als Superorganismen bezeichnet. Nicht zu Unrecht, belegen Messungen amerikanischer Biologen. Je größer Ameisenkolonien werden, desto effizienter scheint auch ihr kollektiver Stoffwechsel zu werden – und zwar in dem gleichen Maße, wie es bei unterschiedlich schweren Säugetieren beobachtet wird. Mehr
Unter Bonobos: Mütter verhelfen Söhnen zum Erfolg
Um unter Bonobos bei den Weibchen Erfolg zu haben, muss das Männchen nicht an der Spitze der sozialen Hierarchie stehen. Die Unterstützung durch die Mutter ebnet ebenso gut den Weg zur Paarung. Das hat ein Team von Wissenschaftlern um Gottfried Hohmann vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig beobachtet. Mehr
Schweinesupper bald verboten
Ab Mitte nächsten Jahres darf Schweinen in der Schweiz keine Schweinesuppe mehr verfüttert werden. Mehr
Strafe auf Bewährung für Walfleisch-Diebe
Zwei Greenpeace-Mitglieder sind in Japan wegen einer Aktion gegen den Walfang zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Für Greenpeace «vollkommen unverhältnismässig». Mehr
Welpenquälerin bereits gefunden?
Der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. liegen nun verlässliche Hinweise darauf vor, dass das Mädchen, das auf einem Internetvideo sechs Hundewelpen in einen Fluss warf, aus einer bosnischen Kleinstadt stammt.
Ein Hund zerstört die Arbeit der Affenflüsterin
Heute startet die Affenflüsterin einen neuen Versuch, um die ausgebüxten Tiere zurück in den Frauenfelder Zoo zu locken. Gestern war der Rummel zu gross, sie musste die Übung abbrechen. Wandern die Affen nun ab? Mehr
«Das Tier ist nicht nur ein Kotelett»
Auf dem Rüebisberg in Bachs grasen Kühe mit prächtigen Hörnern. Sie sind jedoch Ausnahmen. Mehr
Im Tierversuch getestete Kinderzahnpasta schneidet bei Öko-Test negativ ab
Eine neue Studie des Verbrauchermagazins „Öko-Test“ von August 2010 beurteilt die drei führenden Hersteller für Kinderzahnpasta mit „mangelhaft“. So wurden gerade bei den Marktführern Odol, Colgate und Signal gesundheitlich bedenkliche Inhaltsstoffe in Kinderzahnpasta entdeckt. Alle drei Mutterkonzerne der Hersteller greifen immer noch auf grausame Tierversuche zurück, kritisiert jetzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. Im Gegensatz dazu wurden die zwei Naturkosmetikhersteller Lavera und Weleda, welche vollständig auf Tierversuche verzichten, von „Öko-Test“ mit „sehr gut“ ausgezeichnet. Die Organisation fordert die Hersteller deswegen dazu auf, in Zukunft auf Tierversuche zu verzichten.
„Tierversuche garantieren nicht die Qualität und Unbedenklichkeit eines Produkts! Im Gegenteil, sie wiegen die Hersteller und Konsumenten in trügerischer Sicherheit, obwohl allgemein bekannt ist, dass sich die Versuchsergebnisse nicht ohne weiteres auf Menschen übertragen lassen“, so Tierärztin Christine Esch von PETA. Weitere Informationen zum tierfreundlichen Einkaufen gibt es auf http://www.peta.de/kosmetik.
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