
Die Schweizer Jungsozialisten (JUSO) haben sich im Rechtsstreit um eine Fotomontage, auf der Novartis-Präsident Daniel Vasella nackt zu sehen ist, vor dem Aargauer Obergericht durchgesetzt.
Das Obergericht hob das vom Bezirksgericht Baden AG verfügte Verbot der Montage auf.
Keine Persönlichkeitsverletzung
Die Kernaussage des Plakates, der Jäger Daniel Vasella müsse sich bei Annahme der Initiative auf Unangenehmes gefasst machen, stelle keine Persönlichkeitsverletzung dar, zitiert die JUSO nun aus dem Urteil. Der Novartis-Verwaltungsratspräsident sei zu einer der «herausragenden Symbolfiguren der politischen Abzocker-Kontroverse» geworden.
Die im März 2011 eingereichte Initiative verlangt, dass Manager nicht mehr als 12 Mal so viel verdienen dürfen wie die Angestellten im gleichen Unternehmen mit dem tiefsten Einkommen.

