+ TIERSCHUTZNEWS +

der beste tierschutz ist, tiere lebenswert am leben zu lassen

Samstag, 13. Mrz 2010

Lebensmittel

E-Mail Drucken

Kälbchen

Schon heute wissen viele Menschen gar nicht, was sich hinter den Packungsaufschriften verbirgt

Zum Beispiel das "natürliche Aroma"... Angenommen, Sie essen Himbeerjoghurt und auf der Packung steht "natürliches Aroma". Sie erwarten nun, dass das Aroma aus Himbeeren stammt. Aber im Allgemeinen wird dieses "natürliche Aroma" aus Zedernholzöl gewonnen - das ist billiger. Eine andere Variante sind Bakterien, die gentechnisch verändert werden, damit sie leckere Aromen produzieren. So wird gewöhnlich heute etwa Kokos- oder Pfirsicharoma gewonnen. Und da Bakterien etwas Natürliches sind, darf das Ganze "natürliches Aroma" heißen.

Käseproduktion: In der Werbung tut man so, als würde etwa Milch von Alm-Öhi und Heidi gemolken, dann von Mönchen durch Streicheln in Käse umgewandelt und mit dem Pferdefuhrwerk zur Käsetheke gefahren wird. Dabei ist Lebensmittelproduktion längst Hightech.

Milch: wird pasteurisiert (sie ist dann länger haltbar und die Milchindustrie kann mehr Profit machen!), homogenisiert oder ultrahocherhitzt, hat dieses Produkt nicht mehr viel mit dem Naturprodukt gemein. Dass diese Verfahren sogar äußerst gesundheitsschädlich sind, wird in der Öffentlichkeit natürlich nicht laut, denn das weiß die Milchindustrie zu verhindern! Meist haben nicht einmal die Ärzte eine Ahnung davon! Durch die Homogeniesierung sind die Fettmoleküle so klein gemacht, dass sie durch Gefäße hindurch passen, durch die sie nicht passen sollten. Sie gelangen dadurch an Stellen im Körper, an denen sie nichts zu suchen haben. Somit kann der Konsum von homogenisierter Milch unter anderem zu Arteriosklerose führen!

Wer Instantsuppen kauft, bekommt für wenig Geld ein Wunderwerk der Lebensmitteltechnologen, Ihren Geschmack verdanken die Fertigsuppen nämlich nicht etwa Fleisch und dem Gemüse, sondern Geschmacksverstärkern und Aromen.

Natürliches Aroma findet sich bei nahezu jedem Joghurt auf der Zutatenliste. Was viele Verbraucher nicht ahnen: Himbeeraroma lässt sich auch mit Sägespänen der Zeder erzeugen. Übrigens fallen auch mikrobiologisch oder gentechnisch hergestellte Aromen in die Kategorie 'natürlich'.

Eine Tüte Chips riecht schon beim Öffnen derart unwiderstehlich, dass einem das Wasser im Munde zusammenläuft. Alles Chemie: Der Inhalt riecht dank 2-Methoxy-3-ethylpyrazin intensiv und appetitanregend nach frischen Bratkartoffeln.

Auch Schokolade haben die Food-Desinger so optimiert, dass man gar nicht aufhören kann zu essen: Nach dem Schlucken hinterlässt die Schokolade dank der Kakaobutter eine typische, leicht fettig-pelzige Mundauskleidung, die ein klein wenig unangenehm ist.

Chemische Tricks beschleunigen die Herstellung von Dosentomaten: Gemüse oder Obst kommen in ein Bad aus konzentrierter Natronlauge sowie einem 'Wetting Agent' "So löst sich die Schale von selbst ab.

Vorfrittieren, tiefgefrieren, braten - und trotzdem muss die Panade am Fischstäbchen haften bleiben. Möglich wird das durch modifizierte Stärke, die "mit normaler Kartoffelstärke noch so viel zu tun hat wie ein Tretroller mit einem Porsche.

Damit sich Keksteige nach dem Ausrollen nicht zusammenziehen, gibt man ein Antischnurrmittel wie Cystein hinzu. Cystein wird neuerdings gentechnisch aus Escheriachia coli, einem Bestandteil der menschlichen Darmflora, erzeugt.

Ein trübes Bier beurteilen die meisten Verbraucher als verdorben. Deshalb wird ein Kunststoff namens Polyvinylpolypyrrolidon (PVPP) zugesetzt, der die Verantwortlichen Stoffe bindet. In Konflikt mit dem Reinheitsgebot kommen die Brauer nicht - PVPP gehört zu den technischen Hilfsstoffen.

Hydrocolloide sorgen dafür, dass sich die Kräuter in Salatdressings nicht auf dem Boden absetzen, sondern appetitlich in der Flasche schweben

Auch bei der Herstellung von Tiefkühlgemüse kommt die Industrie nicht ohne chemische Helfer aus. Beim Blanchieren entstehen Schäume, die die ganze Produktion lahm legen können. Aus diesem Grund setzt man dem Blanchierwasser Schaumverhüter zu.

Mit Glutamat täuschen Sie die Zunge. Die Mahlzeit schmeckt so, als sei viel Fleisch verwendet worden, und in Wahrheit sind es nur ein paar Krümel und der Rest Geschmacksverstärker, Antioxidantien, Aromen und Puffersalzen. Man tut so, als hätte Großmutter persönlich dafür das beste Stück Fleisch angebraten. Die Folge: Wer fleißig zum Glutamat greift, kann sein Produkt billiger anbieten als einer, der den Geschmack allein durch einen guten Rohstoff erzielt. Und schon verschwindet der ehrliche Hersteller vom Markt.

Die große Mehrheit verzehrt ungewollt gentechnisch veränderte Lebensmittel - etwa über Tier-Fleisch das mit entsprechend verändertem Futter gemästet wurde. Bis zu 80 Prozent der Tiernahrung ist Genfood.

"Gentechnik auf dem Teller - nein danke!" Dieser Meinung sind laut Umfragen rund 80 Prozent der lebenden Menschen. Deshalb zucken sie zurück, sobald ihnen Produkte mit Genfood-Kennzeichnung auffallen und deshalb werden diese in auch so gut wie gar nicht angeboten. Konsumieren tun wir sie trotzdem. Dass das Futter gentechnisch verändert wurde - das steht nirgendwo. Darauf will Greepeace nun in breit angelegten Kampagne öffentlich aufmerksam machen.

Futtermittel enthalten häufig Rohstoffe aus gentechnisch veränderten Pflanzen, vor allem aus Soja, aber auch aus Mais, Raps oder Baumwolle. Auch die dem Futter beigemischten Zusatzstoffe und Enzyme werden mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt. Es ist längst schon Alltag in Mastställen, dass Hühner, Puten und Schweine genmanipulierte Soja und Rinder gentechnisch veränderten Mais fressen.

Kälbermast

Schweinemast

 Moderne KZ Lager

 

Die 7 Tricks der Fleisch-Mafia

1. Ekelfleisch marinieren

Ist das Fleisch bereits so alt, dass es sich grau färbt, wird es mariniert. Dann ist die unappetitliche Farbe nicht mehr zu erkennen.

2. Fleisch umetikettieren

Abgelaufenes Fleisch wird neu etikettiert. Letztes Jahr flog der Skandal um das „frisch Getrickste“ bei div. Supermarkt-Ketten auf.

3. Tiefkühlfleisch auftauen

Tiefkühlware, die nicht verkauft wurde, wird einfach aufgetaut und als Frischfleisch angeboten.

4. Wurst strecken

Wurstfleisch wird mit Blutplasma gestreckt. Die gelbgrüne Flüssigkeit ist halb so teuer wie Fleisch.

5. Schlachtabfälle verwerten

Schlachtabfälle werden in Wurst verarbeitet.

6. Fleisch aufspritzen

Um das Verkaufsgewicht zu erhöhen, wird der Wasserbinder Proteinhydolysat ins Fleisch gespritzt.

7. Fleisch falsch auszeichnen

Kein Einzelfall: Damit Fleisch teurer verkauft werden kann, wird es falsch ausgezeichnet...

 

Aktualisiert ( Samstag, den 10. Oktober 2009 um 15:17 Uhr )  

Kommentar schreiben

Wir veröffentlichen nur Kommentare, welche im Rahmen einer gewissen Moral und Dienstlichkeit für die Allgemeinheit sind. Vielen Dank für das Verständnis.

Sicherheitscode
Aktualisieren

Tier des Monats

Luchs

In vielen weidewirtschaftlich oder nomadisch geprägten Kulturen galt und gilt die Kuh als Statussymbol und Gradmesser des Vermögens; eine Schlachtung käme einer Vernichtung desselben gleich.

Schon seit alten Zeiten ist das Rind Lieferant von Nahrung, Kleidung, sogar Behausung, Zugtier und Energiespender. Die Welt der Tiere war mit dem menschlichen Leben aufs engste verknüpft.

Lebendige Spuren von Rinderkult finden sich auch im deutschsprachigen Raum sowohl in Süddeutschland als auch in Österreich wie etwa der Almabtrieb im Herbst und der besonders geschmückte Pfingstochse. In Bayern wurde eine 6000 Jahre alte Stierplastik gefunden, deren Rücken einen Kelch formt. Vermutlich seit der Hallstattzeit galt der Stier als heiliges Tier, wie unzählige Spuren belegen. Die Salzburger wurden im Mittelalter bis in die frühe Neuzeit 'Stierwascher' genannt, noch heute einfach: 'Salzburger Stiere'.

In den hinduistischen Religionen ist der Schutz der Kuh bis in die heutige Zeit ein wichtiges Element. Für die meisten Hindus ist die Kuh unantastbar. Selbst jenen, denen sie nicht ‚heilig‘, sondern lediglich ein wichtiges Symbol ist, hat sie doch einen besonderen Stellenwert und das Töten von Kühen ist für die meisten undenkbar. Für traditionelle Hindus wäre dies ein besonders verunreinigendes Vergehen; und sind auch nicht alle Vegetarier, so ist es für die meisten ausgeschlossen, Rindfleisch zu essen. In der Geschichte war der Kuhschutz so wichtig, dass islamische Eroberer ihren Heeren oft Kühe vorantrieben, wodurch Hindus sie nicht angreifen konnten.

Auch im frühen Alten Ägypten genoss die Kuh religiöse Hochschätzung. Der Himmel wurde als große nahrungsspendende Kuh angesehen, die mit vier Beinen auf der Erde stand. Video: Glückliche Kühe

Aktuelle Videos: Lebensmittel

You must have Flash Player installed in order to see this player.

Jagd Kritik

Jagdkritik

Jägerlein

Jäger

Spotlight

 

Schweizer STS

Oftmals beobachten wir mit grossem Erstaunen die Tätigkeiten des Schweizerischen Tierschutzes, kurz STS genannt. Die Aussagen, welche von diesem Verein kommen, sorgten in der Vergangenheit zum Teil für grosse Empörung unter den authentischen Tierschützern und Tierrechtlern. Kürzlich sagte der Mediensprecher vom STS Mark Rissi zum Beispiel: "dass man konsequent Fleisch kauft..." und "andere Ideen bringen den Tierschutz nicht voran und sind kontraproduktiv" gegenüber dem Bundeshausredakteur Simon Fischer, von der Zeitung die Südostschweiz. Und vor ein paar Tagen gegenüber dem Tagesanzeiger: "Wenn es tatsächlich Schächtfleisch wäre, das Coop da verkauft, wären wir schon lange Sturm gelaufen", erklärte STS-Geschäftsführer Hansueli Huber, und dies obwohl Coop den Tatbeweis bis heute nicht erbracht hat. Im Gegenteil, es gibt Indizien, dass es doch Halal-Schächtfleisch ist, welches Coop neu ins Sortiment, von der Firma Baktat aus Deutschland, aufgenommen hat. Herr Huber weiter: "Gegen den Verkauf der Halal-Würste haben wir überhaupt nichts einzuwenden. Schliesslich würde in der Schweiz schon heute in Schlachthöfen halal-konformes Fleisch produziert." Aktuell wird die Junkfoodkette Mc Donalds und die Schweizer Gastronomie vom STS "bearbeitet", weil die Fleischbeschaffung nach Ansicht des STS ungenügend ist. Der STS möchte, dass mehr Tiermorde in der Schweiz verübt werden, gekoppelt mit einer "tierfreundlicheren Beschaffungspolitik"!

 

Fleisch

Im Blick.ch vom 13.8.2009 behauptet Proviande-Chef Heinrich Bucher: "Fleisch sei ganz klar als Grundnahrungsmittel zu erkennen". Es ist aber wohl eher so: Fleisch ist heute ein Genussmittel und für den Großteil der aktuellen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Osteoporose, Fettleibigkeit, Schlaganfälle, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Demenz usw. mitverantwortlich! Es schädigt das Erbgut und die DNA. Heterozyklische aromatische Amine sind krebserregende und das Erbgut schädigende Verbindungen. Sie entstehen beim Erhitzen von Fleisch, Fleischextrakt und Fisch unter anderem aus Kreatin, einem natürlichen Muskelbestandteil. Die Leber im Organismus der Menschen ist z.B. nicht ausgerüstet, um die Harnsäure im Magen zu verarbeiten während der Verdauung von Fleisch, was zu Rheuma, Arthrose, Gicht, Leberkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, usw. führen kann. Ausführliche Studien gibt es hier. Alle Fleischfresser in der Natur haben einen sehr kurzen Darm, weil Fleisch sehr schnell verdirbt, toxisch wird. So können sie es schnell wieder ausscheiden.

Event

Sonnenblumen

Winterfütterung

So füttern Sie im Winter die Vögel richtig

So füttern Sie im Winter die Vögel richtig

Die Nahrung für unsere Gartenvögel wird im Winter knapp. Deshalb möchte so mancher Tierfreund die Vögel gerne füttern. Das kann den Tieren tatsächlich helfen, aber nur wenn es richtig gemacht wird.

Web 2.0

facebook

you tube

Picasa

Kochkunst


Die erlesensten Gerichte der vegetarischen Küche Indiens - Govinda / Mare-Versand ISBN-10: 0-89213-087-3

Zitat

"Diese Welt wird nicht von jenen in erster Linie bedroht, die Unheil anrichten, sondern von den Zahlreichen, die stumm dabei zusehen/ mitmachen. "
Dr. Sonja Buholzer

Humor

Zwei Jäger gehen durch den Wald, als einer von ihnen plötzlich zusammenbricht. Er scheint nicht zu atmen, seine Augen sind glasig. Der andere Jäger greift zu seinem Mobiltelefon und betätigt den Notruf. "Ich glaube mein Freund ist tot. Was soll ich tun?", fragt er in Panik. "Ganz ruhig", bekommt er zur Antwort. "Überzeugen sie sich zunächst ob er wirklich tot ist." Stille, dann ist ein Schuss zu hören. Der Jäger fragt: "Gut, und was jetzt?"

Empfehlung

Newsletter

Erhalten Sie regelmässig und kostenlos die neuesten Tierschutznews!