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Jagd ist Unkultur

 

Wir for­dern einen Fleisch­ver­zicht in Kindergärten und Schulkantinen

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Wir for­dern einen Fleisch­ver­zicht in Kindergärten und Schulkantinen

Protestbrief:

Sehr geehrte Damen und Herren

Wir for­dern einen Fleisch­ver­zicht in Kita– und Schulkantinen

Das Kon­su­mie­ren von Kadaverteilen ist unzi­vi­li­siert, unchrist­lich und fügt sen­si­blen Men­schen wie Kinder erheb­li­chen Scha­den zu.

Die­ser Fleischverzicht soll Klein­kin­der, Schü­ler, Stu­die­rende sowie Vege­ta­rier und Vega­ner vor dem Anblick von Tier­lei­chen und Blut schüt­zen, vor Bil­dern und Tat­her­gän­gen, die mit Gewalt ver­bun­den sind.

Jedes Jahr wer­den Mil­li­ar­den Tiere ihres Flei­sches wegen umge­bracht, am Fließ­band kopf­über an Haken auf­ge­hängt, mit Bol­zen­schuss oder Gas getö­tet; teil­weise ver­blu­ten diese Tiere bei unvoll­stän­di­ger Betäu­bung, wenn die Arbei­ter im Akkord arbei­ten, bereits bei der Zucht und beim Trans­port wer­den sie gequält und miss­han­delt. Ihr Leben und Tod ist eine ein­zige Tor­tur und ihre Lei­chen­teile wer­den dann in Cel­lo­phan ver­packt im Super­markt aus­ge­stellt. Hinzu kom­men unzäh­lige Mil­lio­nen Ton­nen Fisch, die grau­sam ersti­cken oder lebend aus­ge­nom­men werden.

Diese Miss­hand­lung von Tie­ren ist Gewalt und wir möch­ten die Men­schen vor die­ser Gewalt­ver­herr­li­chung schüt­zen“, fin­den wir.

In Kin­der­gär­ten und Schu­len sollte es grund­sätz­lich keine Fleisch­ge­richte in den Kan­ti­nen geben, da vege­ta­ri­sche und vegan erzogene Kin­der aus­ge­grenzt wer­den. Klein­kin­der sind noch nicht in der Lage zu erken­nen, dass ihre Mahl­zeit mit Gewalt und Tötung zu tun hat. Es ist unge­recht die­sen Kin­dern gegen­über, sie mit etwas zu füt­tern, was sie frei­wil­lig nicht essen wür­den, wenn sie den Tat­her­gang ken­nen wür­den. Die Eltern die Ihren Kin­dern unbe­dingt Fleisch geben möch­ten, kön­nen dies im häus­li­chen Rah­men tun, dort ent­steht auch keine Geruchs­be­läs­ti­gung für andere.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Aspekt sind die gesund­heits­schäd­li­chen Aus­wir­kun­gen von Fleisch auf den kind­li­chen Orga­nis­mus und deren See­len­le­ben. Der Glaube, Fleisch sei gesund, ist ein Ammen­mär­chen aus längst über­hol­ten Studien.

Ein weiterer wichtiger Grund auf Fleisch zu ver­zich­ten, ist der Schutz von Umwelt und Klima. Die Fleisch­pro­duk­tion gehört zu den Haupt­ver­ur­sa­chern der kli­ma­schäd­li­chen Gase wie CO2, Methan und Lach­gas. Kin­der soll­ten schon im frü­hes­ten Alter dazu erzo­gen wer­den, unsere Umwelt zu schüt­zen. Schließ­lich sind sie es, die sie spä­ter bewoh­nen werden.

Nicht nur Kinder und Schü­ler son­dern auch mit­füh­lende Erwach­sene, die dar­auf ver­zich­ten Fleisch zu essen, sind oft sehr betrof­fen wenn sie in Küchen und Kantinen auf Fleisch­ge­richte tref­fen. Der Gestank ist oft kaum aus­zu­hal­ten. Dort wer­den sie z. B. mit dem Anblick eines gehäu­te­ten Hasen kon­fron­tiert, ein Tier, das bei so man­chen Kindern zu Hause im Gar­ten her­um­hüpft. Fische, die mit trau­ri­gen, star­ren Augen und geöff­ne­tem Mund an die Decke star­ren. Viele Eltern muss­ten hier schon neu­gie­rige, unan­ge­nehme Fra­gen beant­wor­ten und sogar lügen, wenn sie ihre Kin­der vor der Wahr­heit über die vor­aus­ge­gan­gene Gewalt des Schlach­tens schüt­zen möch­ten. Selbst dem Geruch von Blut und Tod kann das Kind nur schwer entkommen.

Wenn Nicht­rau­cher vor Ziga­ret­ten­rauch geschützt wer­den, müs­sen die Men­schen erst recht vor dem Anblick und dem Geruch von Kadavertei­len geschützt werden.

Der Trend weg vom Fleisch zu Alter­na­ti­ven ist schon in vol­lem Gange und wird stär­ker wer­den. Ändern sie etwas an der Ernäh­rung unse­rer Kinder, hin zu gesunden und  tierfreundlichen Mahlzeiten.

Viele Kantinen und Schulküchen gehen schon mit dem guten Beispiel voran und haben z.B. einen Veggi Tag eingeführt.

Bitte überdenken Sie Ihre Praxis. Der menschliche Magen ist kein Friedhof für Tiere.

Vielen Dank und beste Grüsse.

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