Der Bundesverband Menschen für Tierrechte präsentiert jetzt einen Dokumentarfilm zur tierschutzgerechten Regulierung der Stadttauben.
Lufttiere

Stadttauben – Film über tierschutzgerechtes Management
Deutsch-Chinesische Kooperation führt zur Entdeckung einer neuen Schmetterlingsart
Chinesische und deutsche Wissenschaftler haben im Süden der Volksrepublik eine neue Schmetterlingsart gefunden.
Gartenvögel mögen keine Bio-Körner
Ein britisches Forscherteam hat entdeckt, dass Gartenvögel - wenn sie die Auswahl haben - konventionelle Körner Bioprodukten vorziehen.
Am 8. und 9. Mai ist Welt-Zugvogeltag
Europas Schmetterlingen geht es an den Kragen
Der jüngsten Ausgabe der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN http://www.iucn.org zufolge, hat der Verlust an Lebensräumen ernste Auswirkungen auf Europas Schmetterlinge, Libellen und andere Insekten. Demnach sind neun Prozent der Schmetterlinge und 14 Prozent der Libellen Europas vom Aussterben bedroht. Die Experten haben festgestellt, dass bei 31 Prozent der Europäischen Schmetterlingsarten die Populationen zurückgehen.
Die meisten der bedrohten Schmetterlingsarten leben im Süden Europas. Experten sehen als Hauptursachen für den Rückgang den Verlust oder die mangelnde Vernetzung von Lebensräumen - oft hervorgerufen durch Änderungen in der Landnutzung und eine Intensivierung der Landwirtschaft. Weitere Ursachen sind der Klimawandel, häufigere und stärkere Brände sowie der Tourismus.
Küsten-Seeschwalben fliegen weit
Forscher haben Küsten-Seeschwalben mit winzigen elektronischen Geräten zum Sammeln von Positionsdaten ausgestattet. Das Ergebnis: Sie fliegen doppelt so weit als bisher gedacht.
Küsten-Seeschwalben fliegen während ihres Lebens viel weiter zwischen der Arktis und Antarktis hin und her als gedacht. Im Laufe ihres rund 30-jährigen Lebens bringen es die gerade einmal 125 Gramm schweren Tiere auf rund 2,4 Millionen Kilometer – das ist so weit wie dreimal zum Mond und wieder zurück. Das berichtet eine Gruppe um Carsten Egevang von der Universität im dänischen Aarhus in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften ("PNAS"). In einem Jahr schaffen die Tiere (Sterna paradisaea) bis zu 80.000 Kilometer. Bislang wurden oft jährliche Wanderrouten von 40.000 Kilometern angegeben, erklärt das Team.
Bienen besitzen einen Kalorienzähler
Wenn Bienen vom Pollensammeln in ihren Stock zurückkehren, berechnen sie, wie viel Energie sie für den zurückgelegten Weg zur Blume verbraucht haben. Das Ergebnis dieser Analyse gehört zu den Informationen, die per Tanzsprache an die Artgenossen vermittelt werden. Zu diesem Schluss kommen Forscher der australischen Macquaire University http://www.mq.edu.au in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society.
Seeschwalben-Weltreise erstmals dokumentiert
Erstmals ist es einem Forscherteam gelungen, die Weltreise der arktischen Seeschwalbe http://www.arctictern.info aufzuzeichnen. Mit kleinen Sendern konnte das Team um Carsten Egevang vom Greenland Institute of Natural Resources die genaue Route des 70.000 Kilometer Fluges von Pol zu Pol nachvollziehen. "Anhand der kleinen Ringe konnten wir zunächst feststellen, dass die Seeschwalben wandern", so Egevang. Den Aufzeichnungen der Wissenschaftler zufolge, fliegen die Schwalben entweder der afrikanischen oder der brasilianischen Küste entlang gegen Süden und kommen in einem S-förmigen Pfad mitten durch den Atlantik wieder zurück, berichten sie im Fachmagazin PNAS.
Zugvögel fliegen der Nase nach
Ein internationales Forscherteam um Richard Holland und Martin Wikelski vom Max-Planck-Institut für Ornithologie http://www.orn.mpg.de hat herausgefunden, dass das Geruchsorgan bei Zugvögeln eine größere Rolle spielt als die Sonne und das Magnetfeld der Erde. Erwachsene Zugvögel sind offensichtlich in der Lage, sich an die Routen zu erinnern. Sie finden selbst bei einem Flug über unbekanntes Terrain ihren Weg, berichten die Forscher im aktuellen Journal of Experimental Biology. "Von Jungvögeln vieler Arten weiß man bereits, dass sie eine artspezifisch vererbte Himmelsrichtung einschlagen, um bei ihrer ersten Reise die Winterplätze zu erreichen. Sie verfehlen ihr Ziel, wenn man sie über große Entfernungen von ihrem Ausgangspunkt wegtransportiert ", so Holland gegenüber pressetext. Seit einigen Jahren gebe es wissenschaftliche Beweise für magnetische Partikel in den Schnäbeln der Tiere. "Wir haben beweisen können, dass ein manipulierter Geruchssinn dazu führt, dass die Tiere die Orientierung verlieren."
Dämmerung macht Vögel farbenblind
Vögel gehören definitiv nicht zu den Tieren, die auch bei Dunkelheit perfekt sehen. Sie brauchen zwischen fünf und 20 mal mehr Licht als Menschen, um Farben zu erkennen, berichten Schwedische Forscher der Lund University http://www.lu.se in der Zeitschrift "Journal of Experimental Biology". Die Entdeckung stellt in Frage, ob Vögel die Farbe ihrer Eier im dunklen Innenraum von Nistkästen noch unterscheiden können. Tieraugen unterscheiden sich deutlich, was ihre Funktion bei Nacht betrifft. Nachtaktive Säuger haben zu dieser Tageszeit aufgrund der Stäbchenstruktur ihrer Augen vor allem das Schwarz-Weiß-Sehen ausgeprägt (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090422027/ ). Bestimmte andere Wirbeltiere wie etwa Geckos können hingegen sehr wohl Farben perfekt unterscheiden (http://pressetext.com/news/090508024/ ).
Weitere Beiträge...
Seite 1 von 2

.jpg)

Lufttiere


.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)



Die Raben und Krähen bilden zusammen die Gattung Corvus in der Familie der Rabenvögel (Corvidae).