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Obwohl die Zerstörung und Degradierung der Wälder im Nordosten Chinas kontinuierlich voranschreitet, gibt es dort immer noch weitläufige Waldgebiete. Einer neuen Studie zufolge, die von WWF zusammen mit der Wildlife Conservation Society (WCS) und der Chinesischen Nordöstlichen Universität in Changchun erstellt wurde, könnten davon rund 38.500 km² eine neue Heimat für den bedrohten Amur-Tiger werden. „Das potentielle Tigerhabitat ist größer als ganz Baden-Württemberg. Hier könnten etwa 80 Tiger ausreichend Nahrung und Lebensraum finden“, sagt Frank Mörschel, WWF-Experte für die Amur-Region. Bereits bestehende Schutzgebiete im Nordosten von China seien bei weitem zu klein, um die chinesische Population des Amurtigers dauerhaft zu sichern. Heute leben nach WWF-Informationen im Ökosystem Changbaishan, das sich über die chinesischen Provinzen Jilin und Heilongjiang erstreckt und an Nordkorea und Russland grenzt, höchstens zwischen 18 und 24 der seltenen Großkatzen.


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